Das dritte Jahr in Folge hieß es diesen September wieder: Exodus!
Mit der Exodus Schultour und dem darauffolgenden Festival wollen wir Jugendlichen der Region nicht nur coole Musik, Tanz und Party anbieten, sondern vor allem einen Abend, der ihr Leben für immer verändern kann. Neben Künstlern aus der der ganzen Welt, die ihre Songs singen, cooler Gemeinschaft und ganz viel Spaß, geben wir authentisch aus unserem Leben weiter, wie wir Hoffnung in Problemen und Schwierigkeiten des Lebens bekommen haben. Eine Hoffnung, die das Leben dieser Künstler und vieler unserer Mitarbeiter für immer verändert hat. Diese Hoffnung ist für uns eine Person: Jesus. Wir glauben, dass Jesus an diesem Abend persönlich Menschen begegnet ist, Herzen geheilt und Leben transformiert hat. Unser Motto: Wir sollten nie da bleiben, wo wir jetzt gerade sind. Wir sind bestimmt für mehr. Für einen Exodus Auszug – von Dunkelheit ins Licht, von den Problemen in neue Perspektive. Denn es gibt einen Gott, in dem Schmerz Heilung findet, Enttäuschung endlich wieder Hoffnung sieht und Verzweiflung wahre Identität trifft.
Klingt das wie etwas, was du auch erleben willst? Dann sei beim nächsten Mal unbedingt dabei oder schreibe uns eine Nachricht!
Du willst selbst mitarbeiten oder hast Fragen? Dann melde dich bei uns: [email protected]
Um den Jugendlichen schonmal einen Vorgeschmack fürs Festival zu geben und auch das ein oder andere Freiticket, veranstalten wir jedes Jahr eine Schultour – Woche vor dem Festival. Dabei soll es aber nicht nur um das Festival gehen, sondern darum, den Jugendlichen in ihrem Alltag zu begegnen und ihnen inmitten ihrer Probleme zuzusprechen: Du bist gut genug!
Dieses Jahr durften wir dafür mit drei Bands (darunter Lusitano aus Rio de Janeiro/Brasilien, SoulBox aus Manchester/England und NGHTNDAY aus dem Erzgebirge) an neun Schulen im Erzgebirge Schulhofkonzerte geben. Abends gingen wir in JGs und Jugendgruppen, um auch dort mit Jugendlichen zu connecten und sie einzuladen.
Und dann war es endlich soweit. Nach und nach füllte sich die Festhalle mit insgesamt ca. 450 Jugendlichen – davon mehr als die Hälfte aus Schulen, an denen wir eingeladen hatten.
Vielen Dank an der Stelle für jeden, der sich in Mitarbeit, Finanzen oder Gebet in das Festival investiert hat! Ohne euch wäre dieser Abend so nicht möglich gewesen!
Du willst erfahren, was wir während der Woche und an dem Abend Spannendes erlebt haben? Dann lies unbedingt weiter!
Die gute Botschaft der Hoffnung – von Jesus – wird in der Mitte des Abends geteilt und die Jugendlichen bekommen die Chance, sich für diese Hoffnung zu entscheiden, damit sie auch ihr Leben füllt. Für diesen besonderen Moment haben wir kleine Geschenktüten vorbereitet, welche wir den Jugendlichen schenken wollen, die diese Entscheidung getroffen haben. In den Tüten finden sie viele gute Infos und Möglichkeiten, Gott und den Glauben tiefer und näher kennenzulernen. Als ich neben meinem Teampartner stand – bereit die Tüten auszugeben – fragte er mich, ob ich denke, dass sich viele melden. Ich sagte “ja”, aber um ehrlich zu sein konnte ich es nicht einschätzen. Doch als ich sah, wie 170 Jugendliche ihre Hände hoben, war ich sehr berührt davon, wie sehr es sich lohnt zu glauben und in die Jugendlichen zu investieren, damit sie eine positive Veränderung erleben.
-Pauline Wenzel aus unserem Team
Vor dem Abend ging ich nochmal im Gebet um die Festhalle, um mich auf die Zeit vorzubereiten. Dabei fiel mir ein Junge auf, der aus einiger Entfernung in meine Richtung schaute. Ich wusste, wenn ich ihm jetzt von Jesus erzähle, wird er ihm sein Leben geben. Doch wer wird ihn begleiten in seinem Glaubensweg mit Jesus? Schließlich ging ich auf ihn zu und wir kamen ins Gespräch. Ich
erzählte ihm vom Exodus und dass wir Christen sind. Er meinte, er glaube so halb an Gott, aber mit Christen habe er eher negative Erfahrung gemacht. Ich erklärte ihm das Evangelium und fragte, ob er Jesus sein Leben geben will. Das wollte er und danach strahlte er. Wir konnten ihm dann noch ein Freiticket fürs Exodus Festival geben.
-aus dem Gebetsteam
Ich durfte für ein muslimisches Mädchen beten und ihr das Evangelium erklären. Sie erzählte mir, dass sie sich mit ihrem Glauben nicht glücklich fühlt, sondern eher schuldig. Nachdem ich für sie betete, dass Jesus ihr begegnet und ihr seine Liebe zeigt, hatte sie Tränen in den Augen.
-aus dem Missioteam
Ich konnte für fünf junge Leute beten, die vorher noch nie gebetet hatten und sehr berührt von der ganzen Atmosphäre und dem Gesagten waren. Ein Mädchen hatte ihren lieben Opa verloren und ich konnte für Trost beten. Ein anderes Mädchen hatte Angst, dass ihre Katze stirbt und auch für sie konnte ich beten. Ich durfte erkennen: Gott interessiert sich für jeden Einzelnen und seine aktuellen Anliegen und Kämpfe.
-Sven aus unserem Team
Beim Aufruf, nachdem Daniel das Evangelium geteilt hatte, saß ganz hinten in der Ecke ein junger Mann und hob seinen Arm, doch niemand sah ihn. Ich ging zu ihm hin, gab ihm eine Tüte und redete mit ihm. Ich durfte ihn ermutigen, mit ihm beten und auch für die Heilung seines Knies beten.
– Felician aus unserem Team
