Wie jedes Jahr waren wir auch dieses Mal wieder eine Woche mit den MSE-Studenten der Bibelschule aus Manchester unterwegs.
Wir durften insgesamt ca. 45 Unterrichtsstunden an vier Schulen zu den Themen Wert und Identität, Resilienz und Wohlbefinden und Liebe & Angst ausgestalten.
Die Schüler waren sehr offen und bewegt von den Geschichten der jungen Erwachsenen, wie Gott ihr Leben verändert hat. Sie teilten z.B. wie Gott sie rausführte aus Depression, Angstzuständen und Minderwertigkeit. Oder wie Gott ihr Herz heilte, nachdem sie Trennung der Eltern oder Gewalt im Elternhaus miterlebten.
In jeder Schulstunde hatten wir die Möglichkeit, mit den Schülern über Probleme und Lösungen zu reden und auch darüber, wie wir Hilfe und neue Hoffnung bekommen können. Unser Team und die Bibelschüler durften in jeder Stunde erzählen, wie Gott ihr Leben verändert hat und sie nun in echter Freiheit leben können. Auch teilten sie offen, dass sie selbst noch im Prozess sind, aber Gott ihnen hilft, zu wachsen und zu heilen.
Viele haben Gespräch und Gebet in Anspruch genommen und kamen am Freitagabend zu unserem Konzert, zu dem wir die Jugendlichen einluden. Gemeinsam mit der C3 Jugendgruppe gestalteten wir diesen Abend aus, an dem sich einige für ein Leben mit Jesus entschieden. Drei Mädels luden wir am gleichen Abend erst auf der Straße zum Konzert ein, aber sie kamen noch und blieben fast bis zum Ende.
Auch waren wir in vier weiteren Jungen Gemeinden unterwegs und konnten drei Gottesdienste im Erzgebirge mit den Bibelschülern ausgestalten.
Viele waren berührt und kamen nach dem Gottesdienst zum Gebet.
Wir sind sehr dankbar für diese intensive Zeit und was wir alles mit Gott erleben durften! DANKE JESUS UND DANKE AN ALLE DIE FÜR UNS GEBETET HABEN!
Ein Zeugnis aus der Schultour: Während der Missionswoche durften wir mit einem Teil unseres Teams eine Jugendgruppe in Schwarzenberg besuchen. Vier MSE-Studenten haben ihr Zeugnis geteilt und anschließend hatten wir eine gemeinsame Gebetszeit. Währenddessen ist mir ein Mädchen aufgefallen, welches weinte. Daraufhin bin ich auf sie zu und fragte, ob sie etwas bewegt, für das ich beten kann. Sie erzählte mir, dass ihr Onkel sich einen Tag vorher sein Leben genommen hat und sie die Bilder nicht aus dem Kopf bekommt und den Schmerz spüren kann. Dann schaute sie mich an und sagte “Und ich bin auch die Person, die nachts nicht schlafen kann”. Ich war so bewegt von ihrem Schmerz, dass mir gleich selbst die Tränen in die Augen stiegen. Ich konnte für sie beten und auch später nochmal gemeinsam mit Matteo, da er den Eindruck hatte. Ich weiß leider nicht, wie genau ihr es jetzt geht, aber an dem Abend hat sie wieder gelacht und ich hoffe sie hat den Frieden und Blick Gottes gespürt.
