22 Juli 2026

Zwischen Siegern

Auch dieses Jahr hatten wir wieder das große Privileg, Teil des Hope Camps in Annaberg zu sein, welches jährlich von verschiedenen Vereinen und Gemeinden getragen wird. Dieses Mal war das Motto „Siegertypen“ – denn jeder ist ein Sieger, egal wie viele Siege er erringt. 

Gemeinsam mit 53 Kindern/Jugendlichen starteten wir jeden Morgen gemeinsam in den Tag. Dann ging es in die verschiedenen kreativen Workshops: Theater, Tanz, Musikproduktion/Rap, Percussion oder Sologesang. Dort wurde nicht nur das ein oder andere Talent entdeckt, sondern auch ein Beitrag für die Abschlussaufführung am Freitag vorbereitet. Nachmittags kamen wir immer alle wieder zusammen, um gespannt eine Hope Story zu hören – eine ermutigende Story aus dem Leben verschiedener Personen, und die Botschaft, die das Leben all dieser Personen verändert hat; dass jeder einzelne ein Sieger ist. Sieger sein hängt nicht ab von Siegen, Rekorden oder Medaillen, sondern von der Einmaligkeit jeder einzelnen Person, denn jeder ist gewollt, wunderbar und einzigartig gemacht von Gott. Und wir konnten wirklich nur bestaunen, wie einzigartig jeder einzelne sang, lachte, tanzte und sein Talent entdeckte. 

Am Freitag war es dann endlich so weit. Mit etwas Aufregung starteten wir in die Generalprobe, bei der alle zum ersten Mal die Beiträge der anderen Workshops sahen. Danach durften sich alle, die wollten, noch einen fetten Segen abholen – was sehr viele taten. Und dann war es endlich so weit. Die Halle füllte sich mit den Familien und Freunden der Kids und unsere Aufführung und endeten in großem Applaus.  

Hier zu ein paar Stories aus der Woche:

Yael: 

Während der letzten Hope Story sah ich, wie ein Mädchen die Hände faltete, die Augen schloss und mitbetete zu dem Gebet, dass Matthias aus unserem Team von der Bühne aus betete. Die Hope Story und Message hatte sie sehr angesprochen, denn ich sah wie Tränen ihre Wangen herunterliefen.

Pauline:  

Gemeinsam als NGHTNDAY haben wir mit einer Gruppe einen eigenen Song geschrieben und diesen am Ende in unserer Abschlussaufführung performt. An einem Tag hatte uns eine Mutter mehrmals Bescheid gegeben, dass ihr Sohn heute nicht zum HopeCamp kommen wird, da er gar keine Lust hat. Es kam dann die Idee auf, dass wir als Gruppe eine kurze Ermutigungssprachnachicht schicken könnten, was wir taten. Und eine halbe Stunde später stand der Junge freudestrahlend in unserem Raum, um doch dabei zu sein.  

Trotz gemeinsamer Lobpreiszeiten und Andachten war es schwierig, mit den jungen Kids auch in den freien Zeiten noch über Jesus zu reden. An einem Tag habe ich dann nochmal gebetet, dass wir noch etwas mehr Gespräche haben können. Und direkt an dem darauffolgenden Tag durfte ich gleich mehrere, kurze Gespräche mit den Kindern haben und ihnen einen kleinen Impuls von Jesus mitgeben.   

Felician:

Beim Camp war auch ein Junge, den ich vorher schon von einer Jugendgruppe kannte. Ich wusste, dass er Schwierigkeiten hat, mit neuen Menschen zu agieren. Deshalb kam er am ersten Tag in keinen der Workshops, da er überfordert war und so verbrachte ich etwas Zeit mit ihm und ermutigte ihn. Am nächsten Tag gingen wir gemeinsam in den Percussion Workshop und dort blieb er auch bis zum Ende!